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Sexualaufklärung ist das Vermitteln von Informationen
zur Sexualität und über Sexualität. Dies beinhaltet
zum einen die Aufklärung über den Körper und
die äußeren wie auch inneren Sexualorgane, aber
auch darüber, wie sexuelle Gefühle entstehen, wie
die Fortpflanzung des Menschen funktioniert, wie
man diese verhüten kann, wie eine Schwangerschaft verläuft
usw.
Sexualerziehung ist die Erziehung von Jungen und Mädchen
zu geschlechtlichen Kindern, Jugendlichen und
späteren Erwachsenen. Zur Sexualerziehung gehört
neben der Sexualaufklärung das Ver-mitteln von Einstellungen,
Werten, Normen und Regeln zur Sexualität. Aber dazu gehören
auch die Förderung der sexuellen Selbstbe-stimmung, der
nicht nur sexuellen Gefühle, der Selbstwahr-nehmung
des eigenen Körpers und die Unterstützung bei der
Findung der eigenen Sexualität, der eigenen sexuellen
Orientierung und vor allem die Förderung einer verantwortungsbewussten
und an Partner-schaftlichkeit orientierten Sexualität
in möglichst stabilen Partner-schaftsbeziehungen.
Sexualaufklärung bzw. die Sexualerziehung von Kindern
schafft wichtige Grundlagen für das spätere Sexualverhalten
als erwachsene Frau oder als Mann.
Dabei ist nicht einfach ein bestimmtes Sexualverhalten oder
eine Einstellung zur Sexualität eindeutig auf eine bestimmte
Erziehungs-form zurück zu führen. Dennoch führen
Erfahrungen der Kinder im Umgang mit der Sexualität der
Eltern untereinander zu tiefen Ver-wurzelungen von Einstellungen,
Gefühlen, Ängsten usw.
Eltern sind Vorbilder für die Kinder in Sachen Sexualität.
Dies bedeutet keineswegs, dass erwachse werdende Kinder und
Jugendliche solche Einstellungen und Erfahrungen einfach übernehmen.
Aber oft genug tragen sie mühsam solche Altlasten
ihrer kindlichen Sexual-erziehung mit sich herum.
Aus diesem Grunde sollte sich die Sexualerziehung immer auch
danach orientieren, was für eine Sexualität
wir als Eltern unseren Kindern im Erwachsenenalter wünschen.
Und wir sollten bedenken, dass unsere Kinder möglichst
viele Möglichkeiten haben, ihre eigenen sexuellen und
partnerschaftlichen Vorstellungen und Lebensentwürfe
zu verwirklichen.
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